Akademisches Lehrkrankenhaus der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

» KontaktKlinik für Intensivmedizin

Die Klinik für Intensivmedizin besteht aus zwei Bereichen. Zum einen die Notaufnahme mit einer angeschlossenen Bettenstation und zum anderen die internistische Intensivstation.

Intensivmedizin: Einfahrt des Notfallzentrums

Aufgabe der Klinik für Intensivmedizin ist es, bei allen Notfällen die schnelle und effiziente medizinische Versorgung zu gewährleisten. Dazu stehen 24 Stunden am Tag Ärzte und Schwestern in der Zentralen Notaufnahme bereit.


Die Notaufnahme

In der Notaufnahme werden nach erfolgter Untersuchung die ersten Therapien eingeleitet und notwendige weitere, auch apparative Untersuchungen veranlasst. Vor Ort können zum Beispiel Ultraschalluntersuchungen von Herz, Bauch und Blutgefäßen sowie Röntgenaufnahmen und Elektrokardiogramme angefertigt werden.

Eine 6-Bettenstation in der Notaufnahme beherbergt die Patienten, bei denen die endgültige Diagnosefindung mehr Zeit in Anspruch nimmt. Für akute Notfälle stehen mehrere Schockräume zur Verfügung, in denen eine moderne Beatmung, Schmerztherapie und Kreislaufbehandlung möglich ist. Je nach Zustand und zu Grunde liegender Erkrankung wird danach die Verlegung in die geeignete Station des Klinikums veranlasst. Schwerstkranke werden auf der Intensivstation weiterbehandelt.


Die Intensivstation

Die internistische Intensivstation umfasst zehn Betten, in denen Patienten aus den nicht-operativen Fachgebieten betreut werden können. Sie verfügt über eine moderne, zentrale Überwachungsanlage mit deren Hilfe Änderungen von Herz, Kreislauf und Atmung jederzeit erkannt und dann behandelt werden können. Dort ist es möglich, Patienten im künstlichen Koma zu beatmen, eine genaue Kreislaufüberwachung und Flüssigkeitsbilanzierung durchzuführen und verschiedene Organersatzverfahren anzuwenden.

Intensivmedizin: Pause auf der Intensivstation

Auch unterschiedliche Blutreinigungsverfahren (Dialyse, Hämofiltration, Hämoperfusion, Plasmapherese) werden durchgeführt. Damit können Patienten zum Beispiel nach schweren Herzinfarkten, einer Wiederbelebung oder schweren Infektionen mit Auswirkung auf den gesamten Körper optimal behandelt werden. Auch die Entwöhnung von der Beatmung erfolgt mit modernen Techniken und ist über die reine Maskenbeatmung bis hin zur Sauerstofftherapie abgestuft möglich.


Ein besonderes Anliegen aller Pflegenden und Ärzte der Klinik für Notfall- und Intensivmedizin ist es, durch persönliche Zuwendung zu den schwerkranken Menschen, trotz der vielen notwendigen Apparate, eine liebevolle, optimistische Atmosphäre aufrecht zu erhalten.

Nur so gelingt es, Vertrauen zu erzeugen, der Angst entgegen zu wirken und den Genesungsprozess zu beschleunigen.


Weiterführende Informationen


Stellenangebote

Für diesen Bereich liegen zur Zeit folgende Stellenangebote vor:


Weiterbildungsermächtigungen

Für die in diesem Bereich tätigen Mediziner liegen folgende Weiterbildungsermächtigungen vor:


Chefarzt Dr. med. Matthias Winkler

  • Internistische Intensivmedizin - 24 Monate

Oberärztin Dr. med. Katharina Schärff

  • Anästhesiologische Intensivmedizin - 18 Monate
Letzte Änderung: 16.08.2017Zurück zum Seitenanfang