Akademisches Lehrkrankenhaus der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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02/2012 Hoffnung im zerstörten Paradies - Fotowanderausstellung

Haiti – wer kommt bei diesem Wort nicht ins Träumen?
Am 12. Januar 2010 bebte die Erde in Haiti mit einer Stärke von 7,0 auf der Richterskala. Die wenigen Sekunden in den Nachmittagsstunden veränderten den Lauf der Dinge in diesem ohnehin verarmten Karibikstaat: Etwa 1,5 Millionen Menschen verloren ihr Obdach, die genaue Zahl der Toten ist bis heute ungeklärt, seriöse Schätzungen nennen 230.000 Opfer, Hunderttausende wurden zum Teil schwer verletzt. Darüber hinaus sind weite Teile des Landes existenziell zerstört.
„Es gibt ein Leben vor dem 12. Januar 2010 und eines danach“, wird Haitis Botschafter in Deutschland, Seine Exzellenz Jean-Robert Saget, wenig später sagen.
Um das Leben danach kämpfen die Haitianer trotz aller Rückschläge wie dem Ausbruch der Cholera tapfer, unterstützt von tausenden Helfern aus aller Welt, darunter mehr als einhundert humedica-Helfer aus Deutschland.
humedica ist eine weltweit tätige Hilfsorganisation mit Projekten in über 90 Ländern. Seit dem Jahr 1979 leistet humedica humanitäre Arbeit mit dem Schwerpunkt auf medizinische Hilfe.
Über den Einsatz und das Leben in Haiti hat humedica eine Wanderfotoausstellung ins Leben gerufen. Einer der renommiertesten Nachrichtenfotografen Deutschlands, Thomas Grabka, konnte dafür gewonnen werden. „Thomas Grabka ist ein stiller, jederzeit empathischer Beobachter, der es wie kaum ein Zweiter versteht, Menschen in Krisensituationen ein Gesicht zu geben und gesellschaftspolitische oder soziale Zusammenhänge in einem Bild zu dokumentieren“, formuliert es humedica-Mitarbeiter Clemens Matern, der die Ausstellung ans Klinikum in Merseburg und Querfurt bringt. „Seine Reputation impliziert nahezu alle wichtigen deutschen Printtitel, darunter DER SPIEGEL, STERN, FOCUS, DIE ZEIT oder DIE SÜDDEUTSCHE. Auch international hat sich Thomas Grabka mit seinen intensiven Fotografien einen Namen machen können; beispielhaft seien Publikationen im TIME MAGAZINE (Coverfoto) oder EL MUNDO genannt.“
Die Fotoausstellung „Hoffnung im zerstörten Paradies“ zeigt eindrucksvolle Bilder aus einem Leben nach der gewaltigen Katastrophe. Ein Leben voller harter Realitäten in einem Land, dessen Alltag dennoch in vielen Momenten Platz lässt für Hoffnung, Aufbruch und Zukunft.

 













 





 


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Letzte Änderung: 08.10.2019Zurück zum Seitenanfang