Akademisches Lehrkrankenhaus der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Das Carl-von-Basedow-Klinikum ist auch offen für alle Besucher, Gäste, Interessierte und Ratsuchende.

Neben Fort- und Weiterbildungen finden regelmäßig populärwissenschaftliche Vorträge und Veranstaltungen statt. In unserer Babygalerie werden die neuen Erdenbürger begrüßt.


Assemblagen - Keramik auf Schwemmholz - Ausstellung im Foyer


Erstmals werden im Foyer des Carl-von-Basedow-Klinikums Assemblagen, also Collagen mit plastischen Objekten, ausgestellt. Der Hallesche Künstler Thomas Ludewig kombiniert vor allem Treibholz mit Keramik.
„Zur künstlerischen Verarbeitung erwähle ich zumeist Schwemmholz aus Flüssen, das ich auf Spaziergängen finde. Aber vielleicht legt es sich mir auch in den Weg?“, mutmaßt er mit einem Augenzwinkern. Seit vielen Jahren beschäftigt sich der promovierte Tierarzt in seiner Freizeit mit diesen einmaligen Kunstwerken.
„Das Wirken des Wassers bearbeitet das Holz und hinterlässt strukturell veränderte Oberflächen - nur die harten Holzanteile bleiben zurück. Genau darin besteht der besondere Reiz. Diese entstandenen hölzernen Strukturen interessieren mich; dem Zufall sei dabei durchaus weiter Raum eingeräumt“, beschreibt er die Faszination für das Material.

„Ich versuche Keramiken zu schaffen, die in Größe, Form und Färbung mit dem toten Gebilde zu einer ästhetische Einheit verschmelzen. Das letztendliche Montieren der Keramik stellt sich dabei nicht selten als eine ziemlich diffizile Angelegenheit heraus“, so Dr. Thomas Ludewig, der auch philosophische Aspekte in seiner künstlerischen Tätigkeit sieht: „Die Umwertung des Holzes zu Assemblagen geschieht auf ästhetischer Ebene. Scheinbar wertlos gewordenen Dingen wird ein zweites Leben verliehen. Das Betrachten der Werke führt die Vergänglichkeit vor Augen, aber auch die tröstliche Möglichkeit einer Art ,Auferstehung‘. Mich faszinieren auch die subtil im Schaffensprozess vereinten Gewalten: Erde und Ton - gebrannt im Feuer. Holz - ausgewaschen und bearbeitet im Wasser.“
Thomas Ludewig wurde 1962 in Zwickau geboren. Nach dem Studium der Veterinärmedizin in Leipzig war er bis 2001 als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Leipzig tätig. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet er in Halle an der Saale. Er hat bereits an verschiedenen Orten in der ganzen Region ausgestellt, zuletzt im Klinikum Burgenlandkreis in Zeitz. Sein Ziel ist es, Menschen für die Schönheit der Natur zu begeistern: „Im Fokus all meiner Beschäftigung steht, das gestalterische Wirken der Natur aus dem Verborgenen ins Licht des Betrachters zu rücken - den Blick für die Schönheit der Natur zu schärfen: Jedes Stück Holz hat eine Reise hinter sich und kann dem aufmerksamen Betrachter von dieser erzählen.“
Die Ausstellung ist im Foyer des Klinikums in Merseburg Weiße Mauer 52 bis zum 28.06.2018 täglich von 06:00 Uhr bis 21:00 Uhr zu sehen.
Ende Juni ziehen die Kunstwerke an den Querfurter Standort Vor dem Nebraer Tor 11, wo sie einen weiteren Monat gezeigt werden.
Informationen: www.keramik-ludewig.de


Strategische Partnerschaft für die Gesundheitsversorgung der Menschen im Süden Sachsen-Anhalts


Eine neue, gemeinsame Richtung für die Kliniken im südlichen Sachsen-Anhalt gaben der Landrat des Saalekreises, Frank Bannert und der Landrat des Burgenlandkreises, Götz Ulrich, gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern Lutz Heimann, Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis gGmbH, und Lars Frohn, Klinikum Burgenlandkreis GmbH, in einer Führungskräfteveranstaltung am 28.04.2018 in Osterfeld bekannt [Foto].



Geplant ist, mit Wirkung zum 01.01.2019, die beiden kommunalen Klinika in einer gemeinsamen Holdingstruktur zu organisieren. Der neue Klinikverbund soll die Standorte Naumburg und Zeitz sowie Merseburg und Querfurt integrieren. Ziel ist es, Synergieeffekte zu nutzen und die Kliniken im ländlichen Raum zu stärken. Damit kann der kommunale Einfluss für die Zukunft beibehalten, Arbeitsplätze langfristig gesichert sowie die optimale und wohnortnahe Versorgung sichergestellt werden.
„Die Holding bedeutet eine strategische Partnerschaft für die Gesundheitsversorgung der Menschen im Süden Sachsen-Anhalts“, ist Geschäftsführer Lutz Heimann überzeugt.

Weiterführende Informationen


15 Jahre Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Standort Querfurt


Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist mit insgesamt 95 stationären und 25 tagesklinischen Behandlungsplätzen die größte Klinik am Carl-von-Basedow-Klinikum.
Im Jahr 2017 feierte sie ihr 15-jähriges Bestehen am Standort Querfurt.



Am 1. Oktober 2002 war die Klinik aus dem Schloss Zingst an der Unstrut an den neuen Standort in Querfurt Vor dem Nebraer Tor 11 gezogen. Der langjährige Chefarzt, Dipl.-Med. Uwe Räbiger, der am 28.02.2015 völlig unerwartet und viel zu früh verstarb, hatte den Bau maßgeblich mitgegestaltet. In weniger als drei Jahren Bauzeit und mit einer Investition von 13,4 Millionen Euro war ein hochmoderner Klinikneubau entstanden mit großzügigen und freundlichen Räumlichkeiten für Unterkunft und Therapie. Inzwischen bietet er Platz für die stationäre und teilstationäre Behandlung von über 100 Patienten und beherbergt eine der beiden Sprechstunden der Psychiatrischen Institutsambulanzen.
Seit Februar 2016 ist Dr. Bettina Wilms Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.
Sie initiierte das 1. Querfurter Psychiatriegespräch anlässlich 15 Jahre Klinik für Psychiatrie am Standort Querfurt, welches am 08.12.2017 auf der Burg Querfurt große Resonanz fand.
Im Jahr 2018 soll die Veranstaltungsreihe fortgesetzt werden.
„Gemeinsam wollen wir über die Entwicklung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung in der Region nachdenken und dabei vielleicht auch etwas über den „Tellerrand“ hinausschauen“, lädt Chefärztin Dr. Bettina Wilms bereits heute ein.


Amtseinführung Chefarzt Dr. Jörn Rüssel - gelebte Kooperation mit der Uni Halle


Bereits seit März dieses Jahres leitet der Onkologe Dr. Jörn Rüssel die Medizinische Klinik II am Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis. Die Merseburger Klinik umfasst die Schwerpunkte Hämatologie und Onkologie sowie die Palliativmedizin und verfügt über eine 28-Betten-Station eine Ambulanz und eine Tagesklinik.
„Wir decken das komplette Spektrum der Hämatologie und Onkologie ab mit Ausnahme der Transplantationsmedizin", beschreibt Chefarzt Rüssel mit Verweis auf das Universitätsklinikum Halle. Um das höchste medizinisch verfügbare Niveau zu erreichen, ist eine noch engere Vernetzung mit umgebenden Fachärzten und den besonderen Ressourcen des Universitätsklinikums in Halle im Bereich Patientenversorgung, Forschung und Lehre geplant.



Nun haben sich die beiden kommunalen Häuser, das CvBK und das UKH, zu einer Kooperation zusammengeschlossen, welche die lokalen Versorgungsstrukturen im Bereich Onkologie stärkt. Die beiden Onkologien in Halle und Merseburg bleiben in der organisatorischen Struktur selbständig, arbeiten aber bei der Behandlung der Patienten eng zusammen und tauschen sich fachlich aus. Darüber hinaus gibt es eine Zusammenarbeit im Bereich der Pathologie.
Zu den häufigsten Diagnosen in Merseburg zählen gastrointestinale Tumore, Leukämien, Lymphdrüsenkrebs, darunter auch das Multiple Myelom, sowie gynäkologische Tumorerkrankungen.
Langfristiges Ziel ist der Aufbau eines onkologischen Zentrums, um Patienten aus der Region jederzeit moderne und zielgerichtete Therapien nach dem aktuellen Wissensstand anzubieten. Hierzu ist in einem ersten Schritt der Anschluss an das Krukenberg-Krebszentrum der Universitätsmedizin Halle erfolgt. Das bedeutet gemeinsame Tumorkonferenzen, Biobanken sowie die Versorgungsforschung. Damit werden Forschung und Lehre gestärkt.
Dr. Jörn Rüssel hat nach Abschluss des Studiums der Medizin seine Ausbildung zum Internisten, Hämatologen und Onkologen am UKH absolviert, war seit Anfang 2014 dort als Oberarzt und bis heute im Bereich der Forschung tätig.
Dr. Jörn Rüssel ist ein gefragter Spezialist und Experte auf dem Gebiet der Onkologie. Echtheit und humorvolle Gelassenheit sind Eigenschaften, die der 37-jährige, der mit seiner Frau und den beiden Söhnen in Halle lebt, an sich und anderen schätzt. Er möchte in Merseburg ein zufriedenes Team leiten, denn schlechte Stimmung überträgt sich schnell auf die Patienten, die aber hochmotivierte und empathische Mitarbeiter verdient haben.
„Die Onkologie wird altersbedingt in den nächsten Jahren einen immer größeren Stellenwert einnehmen.“, schätzt Chefarzt Rüssel ein. „Die geriatrische Onkologie ist ein zunehmend wichtiger Zweig, auch wissenschaftlich betrachtet. Das CvBK und die Martin-Luther-Universität gehen daher mit der Einrichtung einer gemeinsamen Stiftungsprofessur für Geriatrie genau den richtigen Weg“, blickt Dr. Rüssel in die Zukunft.
Die feierliche Amtseinführung am 01.11.2017 fand gemeinsam mit dem UKH in Anwesenheit der beiden Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen Anhalt und Landrat Frank Bannert statt.


Weltstillwoche 2017 - Zertifikatsübergabe "babyfreundlich" zum Stillfrühstück am CvBK


Anlässlich der Weltstillwoche hatten die Stillberaterinnen gemeinsam mit den Hebammen des Klinikums zu einem Stillfrühstück eingeladen. Mehr als 25 Mütter waren mit ihren Babys und den Geschwisterkindern der Einladung gefolgt.

Die Weltstillwoche findet in Deutschland seit 1991 jährlich rund um die 40. Kalenderwoche statt. Die Aktionswoche wird international von der World Alliance for Breastfeeding Action organisiert. Sie gilt als die größte gemeinsame Kampagne aller das Stillen fördernden Organisationen und wird in über 120 Ländern begangen.
Jahr für Jahr beteiligt sich das Carl-von-Basedow-Klinikum an der Weltstillwoche.
Als erste Klinik im südlichen Sachsen-Anhalt hat das Basedow-Klinikum bereits im Mai 2013 das Zertifikat „Babyfreundliche Geburtsklinik“ erhalten. Vom ersten Moment im Kreißsaal an wird die Bindung zwischen Eltern und Kind gefördert, das Stillen unterstützt und damit die kindliche Entwicklung entsprechend der B.E.St.® – Kriterien der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich“ positiv beeinflusst. „Bindung, Entwicklung, Stillen [B.E.St.®] sind das Beste und ein großer Gewinn für das Leben eines Neugeborenen und der jungen Familie.
Regelmäßig wird überprüft, ob das Klinikum die steigenden Anforderungen weiter erfüllt. Nach einem aufwändigen Prüfverfahren wurde in diesem Jahr die zweite Rezertifizierung erfolgreich absoviert.
„Die Förderung der Eltern-Kind-Bindung und Unterstützung des Stillens wird bei uns groß geschrieben. Stillförderung bedeutet für uns, die Eltern-Kind-Bindung zu unterstützen“, betont Stillberaterin Heike Rissel. „Das Entstehen dieser Bindung bezeichnen wir als ‚Bonding‘. Das Stillen ist die natürliche Folge eines gelungenen Bondings. Auch Mütter, die nicht stillen sind bei uns bestens aufgehoben. Gerade für sie ist Hautkontakt und die Nähe zum Baby besonders wichtig.“

Letzte Änderung: 12.06.2018Zurück zum Seitenanfang