Akademisches Lehrkrankenhaus der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Das Carl-von-Basedow-Klinikum ist auch offen für alle Besucher, Gäste, Interessierte und Ratsuchende.

Neben Fort- und Weiterbildungen finden regelmäßig populärwissenschaftliche Vorträge und Veranstaltungen statt. In unserer Babygalerie werden die neuen Erdenbürger begrüßt.


700. Geburt im Jahr im Carl-von-Basedow-Klinikum


Eine rote 700 konnte die Leitende Hebamme Anke Nerlich im dicken Geburtenbuch vermerken. Am Samstag, 16. Dezember um 16:08 Uhr erblickte Johanna Frieda Klose in Merseburg das Licht der Welt. Ihre Mama wurde als 700. Frau im Jahr 2017 im CvBK entbunden. Mit den Traummaßen von 51 cm Länge und 3.590 g Körpergewicht ist sie der Stolz ihrer Eltern. Katrin und Marko. Die Familie ist in Weißenfels zu Hause.


Oberärztin Dr. Claudia Lüdeke, Geschäftsführer Lutz Heimann, die glücklichen Eltern mit Johanna Frieda sowie die Leitende Hebamme Anke Nerlich


15 Jahre Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Standort Querfurt


Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist mit insgesamt 95 stationären und 25 tagesklinischen Behandlungsplätzen die größte Klinik am Carl-von-Basedow-Klinikum.
In diesem Jahr feiert sie ihr 15-jähriges Bestehen am Standort Querfurt.



Am 1. Oktober 2002 war die Klinik aus dem Schloss Zingst an der Unstrut an den neuen Standort in Querfurt Vor dem Nebraer Tor 11 gezogen. Der langjährige Chefarzt, Dipl.-Med. Uwe Räbiger, der am 28.02.2015 völlig unerwartet und viel zu früh verstarb, hatte den Bau maßgeblich mitgegestaltet. In weniger als drei Jahren Bauzeit und mit einer Investition von 13,4 Millionen Euro war ein hochmoderner Klinikneubau entstanden mit großzügigen und freundlichen Räumlichkeiten für Unterkunft und Therapie. Inzwischen bietet er Platz für die stationäre und teilstationäre Behandlung von über 100 Patienten und beherbergt eine der beiden Sprechstunden der Psychiatrischen Institutsambulanzen.
Seit Februar 2016 ist Dr. Bettina Wilms Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.
Sie initiierte das 1. Querfurter Psychiatriegespräch anlässlich 15 Jahre Klinik für Psychiatrie am Standort Querfurt, welches am 08.12.2017 auf der Burg Querfurt große Resonanz fand.
Eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Was wünschen sich eine engagierte Sozialpolitikerin und ein gesundheitspolitisch engagierter Psychiater von dem jeweils anderen?“ zwischen Katharina Brederlow, Sozialbürgermeisterin Stadt Halle, und Prof. Dr. med. Arno Deister, Präsident der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde) wurde moderiert von Stephan Baier.
Nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung! Im Jahr 2018 soll die Veranstaltungsreihe fortgesetzt werden.
„Gemeinsam wollen wir über die Entwicklung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung in der Region nachdenken und dabei vielleicht auch etwas über den „Tellerrand“ hinausschauen“, lädt Chefärztin Dr. Bettina Wilms bereits heute ein.


Amtseinführung Chefarzt Dr. Jörn Rüssel - gelebte Kooperation mit der Uni Halle


Bereits seit März dieses Jahres leitet der Onkologe Dr. Jörn Rüssel die Medizinische Klinik II am Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis. Die Merseburger Klinik umfasst die Schwerpunkte Hämatologie und Onkologie sowie die Palliativmedizin und verfügt über eine 28-Betten-Station eine Ambulanz und eine Tagesklinik.
„Wir decken das komplette Spektrum der Hämatologie und Onkologie ab mit Ausnahme der Transplantationsmedizin", beschreibt Chefarzt Rüssel mit Verweis auf das Universitätsklinikum Halle. Um das höchste medizinisch verfügbare Niveau zu erreichen, ist eine noch engere Vernetzung mit umgebenden Fachärzten und den besonderen Ressourcen des Universitätsklinikums in Halle im Bereich Patientenversorgung, Forschung und Lehre geplant.



Nun haben sich die beiden kommunalen Häuser, das CvBK und das UKH, zu einer Kooperation zusammengeschlossen, welche die lokalen Versorgungsstrukturen im Bereich Onkologie stärkt. Die beiden Onkologien in Halle und Merseburg bleiben in der organisatorischen Struktur selbständig, arbeiten aber bei der Behandlung der Patienten eng zusammen und tauschen sich fachlich aus. Darüber hinaus gibt es eine Zusammenarbeit im Bereich der Pathologie.
Zu den häufigsten Diagnosen in Merseburg zählen gastrointestinale Tumore, Leukämien, Lymphdrüsenkrebs, darunter auch das Multiple Myelom, sowie gynäkologische Tumorerkrankungen.
Langfristiges Ziel ist der Aufbau eines onkologischen Zentrums, um Patienten aus der Region jederzeit moderne und zielgerichtete Therapien nach dem aktuellen Wissensstand anzubieten. Hierzu ist in einem ersten Schritt der Anschluss an das Krukenberg-Krebszentrum der Universitätsmedizin Halle erfolgt. Das bedeutet gemeinsame Tumorkonferenzen, Biobanken sowie die Versorgungsforschung. Damit werden Forschung und Lehre gestärkt.
Dr. Jörn Rüssel hat nach Abschluss des Studiums der Medizin seine Ausbildung zum Internisten, Hämatologen und Onkologen am UKH absolviert, war seit Anfang 2014 dort als Oberarzt und bis heute im Bereich der Forschung tätig.
Dr. Jörn Rüssel ist ein gefragter Spezialist und Experte auf dem Gebiet der Onkologie. Echtheit und humorvolle Gelassenheit sind Eigenschaften, die der 37-jährige, der mit seiner Frau und den beiden Söhnen in Halle lebt, an sich und anderen schätzt. Er möchte in Merseburg ein zufriedenes Team leiten, denn schlechte Stimmung überträgt sich schnell auf die Patienten, die aber hochmotivierte und empathische Mitarbeiter verdient haben.
„Die Onkologie wird altersbedingt in den nächsten Jahren einen immer größeren Stellenwert einnehmen.“, schätzt Chefarzt Rüssel ein. „Die geriatrische Onkologie ist ein zunehmend wichtiger Zweig, auch wissenschaftlich betrachtet. Das CvBK und die Martin-Luther-Universität gehen daher mit der Einrichtung einer gemeinsamen Stiftungsprofessur für Geriatrie genau den richtigen Weg“, blickt Dr. Rüssel in die Zukunft.
Die feierliche Amtseinführung am 01.11.2017 fand gemeinsam mit dem UKH in Anwesenheit der beiden Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen Anhalt und Landrat Frank Bannert statt.


Weltstillwoche 2017 - Zertifikatsübergabe "babyfreundlich" zum Stillfrühstück am CvBK


Anlässlich der Weltstillwoche hatten die Stillberaterinnen gemeinsam mit den Hebammen des Klinikums zu einem Stillfrühstück eingeladen. Mehr als 25 Mütter waren mit ihren Babys und den Geschwisterkindern der Einladung gefolgt.

Die Weltstillwoche findet in Deutschland seit 1991 jährlich rund um die 40. Kalenderwoche statt. Die Aktionswoche wird international von der World Alliance for Breastfeeding Action organisiert. Sie gilt als die größte gemeinsame Kampagne aller das Stillen fördernden Organisationen und wird in über 120 Ländern begangen.
Jahr für Jahr beteiligt sich das Carl-von-Basedow-Klinikum an der Weltstillwoche.
Als erste Klinik im südlichen Sachsen-Anhalt hat das Basedow-Klinikum bereits im Mai 2013 das Zertifikat „Babyfreundliche Geburtsklinik“ erhalten. Vom ersten Moment im Kreißsaal an wird die Bindung zwischen Eltern und Kind gefördert, das Stillen unterstützt und damit die kindliche Entwicklung entsprechend der B.E.St.® – Kriterien der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich“ positiv beeinflusst. „Bindung, Entwicklung, Stillen [B.E.St.®] sind das Beste und ein großer Gewinn für das Leben eines Neugeborenen und der jungen Familie.
Regelmäßig wird überprüft, ob das Klinikum die steigenden Anforderungen weiter erfüllt. Nach einem aufwändigen Prüfverfahren wurde in diesem Jahr die zweite Rezertifizierung erfolgreich absoviert.
„Die Förderung der Eltern-Kind-Bindung und Unterstützung des Stillens wird bei uns groß geschrieben. Stillförderung bedeutet für uns, die Eltern-Kind-Bindung zu unterstützen“, betont Stillberaterin Heike Rissel. „Das Entstehen dieser Bindung bezeichnen wir als ‚Bonding‘. Das Stillen ist die natürliche Folge eines gelungenen Bondings. Auch Mütter, die nicht stillen sind bei uns bestens aufgehoben. Gerade für sie ist Hautkontakt und die Nähe zum Baby besonders wichtig.“


Gewinner stehen fest - Grüße vom CvBK-Kinderfest fliegen bis nach Bayern


Trotz des glücklicherweise erst zum Veranstaltungsende einsetzenden Nieselregens flogen die gasgefüllten Ballons mit Grüßen aus Merseburg am 24.09. bis nach Thüringen, Hessen und Bayern.
Bereits am Folgetag gingen die ersten Anrufe und E-Mails ein. Demnach sind Lucie Vegh und Hanna Timmel, beide 5 Jahre alt, mit 252 km die Gewinner der diesjährigen Luftballonaktion. Ihre Grüße wurden in Bettwar (Bayern) gefunden.
Den dritten Platz belegt Leonie Pauline Ripsch (9 Jahre), deren Ballon in Morschen in Nordhessen landete. Die drei Mädchen gewinnen je einen Gutschein für das Domstadtkino, der an der Information am Haupteingang des Klinikums hinterlegt ist.



„Insgesamt war das Kinderfest ein großartiger Erfolg. Ich freue mich, dass so viele Familien die Gelegenheit nutzten“, resümierte Geschäftsführer Lutz Heimann zum Abschluss. Er dankte allen Beteiligten, die bei der Vor- und Nachbereitung, beim Auf- und Abbau, bei der Verköstigung, den offenen Stationstüren, im Teddy-Krankenhaus, beim Kinder- oder Unfallschminken, bei der Foto-Aktion, dem Ponyreiten sowie an den verschiedenen Ständen engagiert und mit Freude im Einsatz waren, darunter auch viele Externe, wie Mitarbeiter des DRK, der freiwilligen Feuerwehr Merseburg, der AOK oder Mitglieder des Initiativ-Vereins für Integration und Zusammenleben e.V. (IVIZ).
In diesem Jahr spielte das Puppentheater „KriePa“ vom Anhaltischen Theater Dessau das Stück „Wetten...? - Die Geschichte vom Hasen und vom Igel", die anders als in der ursprünglichen Fassung und zur Freude der Kinder nicht mit der völligen Entkräftung des Hasen endete und auch den Eltern ein Schmunzeln abverlangte.
Der Kinder-Malwettbewerb war in diesem Jahr Teil der interkulturellen Woche. Die Gruppenarbeiten aus Kindergärten der Region sind noch bis zum Monatsende am Haupteingang des Klinikums in Merseburg zu bewundern. - Ein lohnenswerter Weg, denn auch die aktuelle Foto-Ausstellung „Clowns hinter Glas“ zur Arbeit der Klinikclowns ist noch bis Ende Oktober im Foyer zu sehen.

Letzte Änderung: 21.12.2017Zurück zum Seitenanfang