Akademisches Lehrkrankenhaus der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Das Carl-von-Basedow-Klinikum ist auch offen für alle Besucher, Gäste, Interessierte und Ratsuchende.

Neben Fort- und Weiterbildungen finden regelmäßig populärwissenschaftliche Vorträge und Veranstaltungen statt. In unserer Babygalerie werden die neuen Erdenbürger begrüßt.


Hebammenaktionstag 2018


Bereits zum 14. Mal beteiligen sich die Hebammen des Carl-von-Basedow-Klinikums am weltweiten Hebammenaktionstag. Mit dabei sind diesmal auch die Hebammen, die aus Weißenfels ins Merseburger Klinikum gewechselt haben.
Jedes Jahr im Mai nutzen Hebammen auf der ganzen Welt diesen Tag, um auf ihren Berufsstand aufmerksam zu machen.

Hebammen in Deutschland unterstützen Frauen nicht nur während der Geburt. Sie bieten eine umfassende und kompetente Begleitung an - von der Familienplanung bis zum Ende der Stillzeit.
Sie betreuen die Frauen während Schwangerschaft und Geburt, stärken das Vertrauen der Eltern in ihre Fähigkeit, liebevoll mit dem Neugeborenen umzugehen, und fördern das Stillen. Auch in Pflege- und Ernährungsfragen von Kleinkindern sind Hebammen die richtigen Ansprechpartnerinnen.

Am Montag, dem 7. Mai, verlassen die Hebammen des Carl-von-Basedow-Klinikums die farbenfroh gestalteten Kreißsäle im Merseburger Klinikum und kommen mit einem Stand ins Zentrum der Stadt. Auf dem Kliaplatz werden die Hebammen von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung stehen.
Dabei informieren sie über die Möglichkeiten und Angebote für die Zeit vor, während und nach der Geburt und beraten fachkundig zum Thema Babypflege.

Das Klinikum bietet vielfältige Angebote rund um die Geburt: Vom Geburtshilflichen Informationsabend, über Vorsorge, Geburtsvorbereitung, Geschwisterschule, Akupunktur, eine individuelle Entbindung, bis hin zu Nachsorge, Rückbildungsgymnastik, Babymassage, Babyschwimmen oder Stillberatung. Auch Yoga-Kurse für Schwangere werden im Haus organisiert.

Viele Frauen, die schon entbunden haben, freuen sich auf das Wiedersehen mit „ihrer Hebamme“. Diese wiederum ist gespannt, wie groß der Nachwuchs geworden ist. Auch die Mütter untereinander können ins Gespräch kommen.

Alle, die ein Kind planen, erwarten oder schon haben, sind sehr herzlich willkommen.


Wann: Montag, 7. Mai 2018 von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Wo: Merseburg Kliaplatz
Informationen:  Kreißsaal Telefon: 03461 27-4056


Lang erwartet: Die aktuelle Ausstellung "Faszination Fotografie"


Lang erwartet wurde die Ausstellung der fotografischen Jahresfavoriten der G7-Gruppe. Gemeinsam mit sechs anderen Fotoclubs bildet der Merseburger Club diese Fotokooperative. An der jährlichen Wanderausstellung beteiligen sich alle sieben Fotoclubs.
„Die Fotografen der Gemeinschaft engagieren sich für anspruchsvolle Amateurfotografie und überzeugen auch in diesem Jahr mit ihren Bildern“, erklärt Dr. Jürgen Vogel vom Merseburger Fotoclub. Jeder der beteiligten Fotoclubs hatte 20 seiner besten Arbeiten des Vorjahres zum Wettbewerb eingereicht. Eine clubübergreifende, strenge Jury wählt daraus die jeweils sieben Besten aus, so dass letztlich 49 großformatige Bilder (30x45) als Wanderausstellung zur Verfügung stehen. Sie werden im Jahresverlauf in den Städten der beteiligten Fotoclubs gezeigt. Endlich ist die derzeitige Ausstellung auch in Querfurt angekommen. Sie kann ab Anfang April täglich in der Zeit von 6:00 bis 21:00 Uhr im Hauptgebäude des Klinikums in  Querfurter Vor dem Nebraer Tor 11 besichtigt werden.
Die Ausstellung wird dort bis Ende April präsentiert.


15 Jahre Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Standort Querfurt


Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist mit insgesamt 95 stationären und 25 tagesklinischen Behandlungsplätzen die größte Klinik am Carl-von-Basedow-Klinikum.
Im Jahr 2017 feierte sie ihr 15-jähriges Bestehen am Standort Querfurt.



Am 1. Oktober 2002 war die Klinik aus dem Schloss Zingst an der Unstrut an den neuen Standort in Querfurt Vor dem Nebraer Tor 11 gezogen. Der langjährige Chefarzt, Dipl.-Med. Uwe Räbiger, der am 28.02.2015 völlig unerwartet und viel zu früh verstarb, hatte den Bau maßgeblich mitgegestaltet. In weniger als drei Jahren Bauzeit und mit einer Investition von 13,4 Millionen Euro war ein hochmoderner Klinikneubau entstanden mit großzügigen und freundlichen Räumlichkeiten für Unterkunft und Therapie. Inzwischen bietet er Platz für die stationäre und teilstationäre Behandlung von über 100 Patienten und beherbergt eine der beiden Sprechstunden der Psychiatrischen Institutsambulanzen.
Seit Februar 2016 ist Dr. Bettina Wilms Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.
Sie initiierte das 1. Querfurter Psychiatriegespräch anlässlich 15 Jahre Klinik für Psychiatrie am Standort Querfurt, welches am 08.12.2017 auf der Burg Querfurt große Resonanz fand.
Im Jahr 2018 soll die Veranstaltungsreihe fortgesetzt werden.
„Gemeinsam wollen wir über die Entwicklung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung in der Region nachdenken und dabei vielleicht auch etwas über den „Tellerrand“ hinausschauen“, lädt Chefärztin Dr. Bettina Wilms bereits heute ein.


Amtseinführung Chefarzt Dr. Jörn Rüssel - gelebte Kooperation mit der Uni Halle


Bereits seit März dieses Jahres leitet der Onkologe Dr. Jörn Rüssel die Medizinische Klinik II am Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis. Die Merseburger Klinik umfasst die Schwerpunkte Hämatologie und Onkologie sowie die Palliativmedizin und verfügt über eine 28-Betten-Station eine Ambulanz und eine Tagesklinik.
„Wir decken das komplette Spektrum der Hämatologie und Onkologie ab mit Ausnahme der Transplantationsmedizin", beschreibt Chefarzt Rüssel mit Verweis auf das Universitätsklinikum Halle. Um das höchste medizinisch verfügbare Niveau zu erreichen, ist eine noch engere Vernetzung mit umgebenden Fachärzten und den besonderen Ressourcen des Universitätsklinikums in Halle im Bereich Patientenversorgung, Forschung und Lehre geplant.



Nun haben sich die beiden kommunalen Häuser, das CvBK und das UKH, zu einer Kooperation zusammengeschlossen, welche die lokalen Versorgungsstrukturen im Bereich Onkologie stärkt. Die beiden Onkologien in Halle und Merseburg bleiben in der organisatorischen Struktur selbständig, arbeiten aber bei der Behandlung der Patienten eng zusammen und tauschen sich fachlich aus. Darüber hinaus gibt es eine Zusammenarbeit im Bereich der Pathologie.
Zu den häufigsten Diagnosen in Merseburg zählen gastrointestinale Tumore, Leukämien, Lymphdrüsenkrebs, darunter auch das Multiple Myelom, sowie gynäkologische Tumorerkrankungen.
Langfristiges Ziel ist der Aufbau eines onkologischen Zentrums, um Patienten aus der Region jederzeit moderne und zielgerichtete Therapien nach dem aktuellen Wissensstand anzubieten. Hierzu ist in einem ersten Schritt der Anschluss an das Krukenberg-Krebszentrum der Universitätsmedizin Halle erfolgt. Das bedeutet gemeinsame Tumorkonferenzen, Biobanken sowie die Versorgungsforschung. Damit werden Forschung und Lehre gestärkt.
Dr. Jörn Rüssel hat nach Abschluss des Studiums der Medizin seine Ausbildung zum Internisten, Hämatologen und Onkologen am UKH absolviert, war seit Anfang 2014 dort als Oberarzt und bis heute im Bereich der Forschung tätig.
Dr. Jörn Rüssel ist ein gefragter Spezialist und Experte auf dem Gebiet der Onkologie. Echtheit und humorvolle Gelassenheit sind Eigenschaften, die der 37-jährige, der mit seiner Frau und den beiden Söhnen in Halle lebt, an sich und anderen schätzt. Er möchte in Merseburg ein zufriedenes Team leiten, denn schlechte Stimmung überträgt sich schnell auf die Patienten, die aber hochmotivierte und empathische Mitarbeiter verdient haben.
„Die Onkologie wird altersbedingt in den nächsten Jahren einen immer größeren Stellenwert einnehmen.“, schätzt Chefarzt Rüssel ein. „Die geriatrische Onkologie ist ein zunehmend wichtiger Zweig, auch wissenschaftlich betrachtet. Das CvBK und die Martin-Luther-Universität gehen daher mit der Einrichtung einer gemeinsamen Stiftungsprofessur für Geriatrie genau den richtigen Weg“, blickt Dr. Rüssel in die Zukunft.
Die feierliche Amtseinführung am 01.11.2017 fand gemeinsam mit dem UKH in Anwesenheit der beiden Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen Anhalt und Landrat Frank Bannert statt.


Weltstillwoche 2017 - Zertifikatsübergabe "babyfreundlich" zum Stillfrühstück am CvBK


Anlässlich der Weltstillwoche hatten die Stillberaterinnen gemeinsam mit den Hebammen des Klinikums zu einem Stillfrühstück eingeladen. Mehr als 25 Mütter waren mit ihren Babys und den Geschwisterkindern der Einladung gefolgt.

Die Weltstillwoche findet in Deutschland seit 1991 jährlich rund um die 40. Kalenderwoche statt. Die Aktionswoche wird international von der World Alliance for Breastfeeding Action organisiert. Sie gilt als die größte gemeinsame Kampagne aller das Stillen fördernden Organisationen und wird in über 120 Ländern begangen.
Jahr für Jahr beteiligt sich das Carl-von-Basedow-Klinikum an der Weltstillwoche.
Als erste Klinik im südlichen Sachsen-Anhalt hat das Basedow-Klinikum bereits im Mai 2013 das Zertifikat „Babyfreundliche Geburtsklinik“ erhalten. Vom ersten Moment im Kreißsaal an wird die Bindung zwischen Eltern und Kind gefördert, das Stillen unterstützt und damit die kindliche Entwicklung entsprechend der B.E.St.® – Kriterien der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich“ positiv beeinflusst. „Bindung, Entwicklung, Stillen [B.E.St.®] sind das Beste und ein großer Gewinn für das Leben eines Neugeborenen und der jungen Familie.
Regelmäßig wird überprüft, ob das Klinikum die steigenden Anforderungen weiter erfüllt. Nach einem aufwändigen Prüfverfahren wurde in diesem Jahr die zweite Rezertifizierung erfolgreich absoviert.
„Die Förderung der Eltern-Kind-Bindung und Unterstützung des Stillens wird bei uns groß geschrieben. Stillförderung bedeutet für uns, die Eltern-Kind-Bindung zu unterstützen“, betont Stillberaterin Heike Rissel. „Das Entstehen dieser Bindung bezeichnen wir als ‚Bonding‘. Das Stillen ist die natürliche Folge eines gelungenen Bondings. Auch Mütter, die nicht stillen sind bei uns bestens aufgehoben. Gerade für sie ist Hautkontakt und die Nähe zum Baby besonders wichtig.“

Letzte Änderung: 20.04.2018Zurück zum Seitenanfang